Samstag, 17. Januar 2015

Der botanische Garten in Pisa

Der botanische Garten in Pisa wurde als erster einer Universität angegliederter botanischer Garten der Welt 1543-1544 in Pisa am Ufer des Arno angelegt. 1545 wurde der botanische Garten in Padua angelegt, der heute offiziell als ältester botanischer Garten der Welt gilt. Der Grund: Im Jahr 1591 wurde der Garten in Pisa an seinen heutigen Platz in der Nähe der Piazza dei Miracoli verlegt.




Der Gartenplan von 1877

 Vor dem Aufenthalt unter den mächtigen Honigpalmen wird gewarnt - gerade im Winter werfen sie mächtige, spitze Blätter, Rindenstücke und Blütendolden ab. Diese Palmen werden bis zu 25 Meter hoch und sind bis -25° winterhart.



Im Gewächshaus herrschen im Winter angenehme Temperaturen


Blühende Strelitzien

Cephalocereus senilis
Im Winter wirkt der Garten verwunschen und an manchen Stellen etwas verwahrlost,  aber die Schönheit der alten Anlagen tritt deutlich hervor.





Tagetes lemmonii, Zitronentagetes 


Im Sommer ist die Salbeisammlung sicher eine Augenweide! 



Die botanischen Gärten von Pisa, Padua und Florenz wurden wie viele andere ursprünglich als Heilpflanzengärten gegründet, genannt "Giardini dei Semplici" ('Semplici' sind die Kräuter, die zu medizinischen Zwecken verwendet wurden). Sie dienten zur medizinischen Forschung an den Universtäten.
Der Kräutergarten im botanischen Garten in Pisa heisst "L'Orto del Mirto', benannt nach einer schmalblättrigen Myrte (Myrtus communis subsp. tarentina), die hier 1815 gepflanzt wurde. 

Doppelseitige Stellage am Kräutergarten

Die alten Wasserbecken für Sumpf- und Wasserpflanzen


Auch im Winter ist der botanische Garten ein interessantes Ziel, natürlich möchte ich ihn im späten Frühjahr gern wieder besuchen!

Öffnungszeiten und Adresse: Orto Botanico di Pisa


Mein persönlicher Buchtipp:






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Kommentare:

  1. Interessant sind deine Reise-Berichte über die Toscana. Ich war eigentlich noch nie richtig dort. Nur letztes Jahr haben wir mit dem Bus kurz in Pisa Halt gemacht. Es war heißeste Tag am Pfingstmontag und wir konnten den schiefen Turm und die Gebäude drum rum besichtigen, nur von außen. Von innen war die Zeit zu kurz um den Eintritt zu bezahlen. Ich hab nur den Schatten gesucht und kann mich noch gut an die blühenden Kapern erinnern, die an der Mauer wuchsen.
    Grüße Ilona (schau bitte auf vorletzten Kommentar)

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    1. So einen Kurzbesuch hatte ich vor vielen Jahren einmal...es lohnt sich wirklich zu einer günstigeren Zeit hinzufahren! Wenn es so heiss ist wird es mir eh schnell zuviel.
      LG Barbara

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